Allgemeines zur Tiergesundheit und damit zum Projekt Gesundheitsmonitoring

Für den wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebes ist die Tiergesundheit ein zentraler Faktor. Nur eine gesunde Kuh ist in der Lage langfristig viel Milch zu geben. Neben der Tiergesundheit spielt auch die Nutzungsdauer eine entscheidende Rolle. Das Leistungsoptimum der Milchkuh liegt in der dritten bis vierten Laktation. Da die Nutzungsdauern bei rheinland-pfälzischen und saarländischen Milchkühen im Durchschnitt bei 2,9 Laktationen liegt, wird somit verhindert, dass das Leistungspotential der  folgenden Laktationen abgerufen werden kann.

Mit dem Projekt Gesundheitsmonitoring Rind sollen ebendiese Faktoren verbessert werden. Neben der Steigerung der Tiergesundheit und der Erhöhung der Nutzungsdauer sollen auch die Tierabgänge reduziert werden. Außerdem sollen das Herdenmanagement optimiert und die Wirtschaftlichkeit der Betriebe verbessert werden. Seit April 2019 werden aus den erfassten Diagnosedaten Zuchtwerte für die Rasse Holstein errechnet. Langfristig sollen diese durch die kontinuierliche Aufnahme der Daten stetig verbessert werden.

 

Anmeldung zum Projekt

Am Projekt Gesundheitsmonitoring Rind können alle rheinland-pfälzischen Milchviehbetriebe teilnehmen, die der Milchleistungsprüfung angeschlossen sind und über einen Internetzugang verfügen.

Die Teilnahme am Projekt ist kostenfrei

 

Video

Im Video stellt Eva Klöppel (Projektkoordinatorin GM Rind) beispielsweise die Ziele und Vorteile des Projektes ebenso wie die Eingabe und Handhabung der Gesundheitsdaten vor. Derzeit nehmen 86 Betriebe aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland erfolgreich teil. Interessierte Betriebe sind aber immer herzlich eingeladen dem Projekt beizutreten.

 

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